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Projekt Mitholz: Räumung ehemaliges Munitionslager, Testanlage Materialbewirtschaftung

Kurzfassung

Testanlage für die Materialbewirtschaftung im Projekt Räumung des ehemaligen Munitionslagers Mitholz. Geprüft werden die Triagierung, Aufbereitung und Entsorgung des munitionsbelasteten Aushubmaterials.

Wichtige Punkte

  • Triagierung des munitionsbelasteten Aushubmaterials
  • Sichere, gesetzeskonforme Triagierung, Aufbereitung und Entsorgung der anfallenden Materialien
  • Maximale Verwertung bei minimaler Umweltbelastung

Automatisch erstellt mit KI aus den simap-Daten, ohne Gewähr. Massgebend ist die Publikation auf simap.ch.

Beschreibung aus der Publikation

Im Jahr 1947 kam es in einem unterirdischen Munitionslager der Schweizer Armee in Mitholz zu Explosionen der eingelagerten Munition, deren Wucht die darüberliegende Fluh zum Einsturz brachte. Gemäss Schätzungen sind im ehemaligen Bahnstollen, unter dem Schuttkegel vor der Fluh und in den Auswurfbereichen im Dorf noch bis zu 3500 Bruttotonnen Munition mit mehreren hundert Tonnen Sprengstoff begraben.
Im Jahr 2023 bewilligten die eidgenössischen Räte einen Verpflichtungskredit für die Räumung des ehemaligen Munitionslagers Mitholz. Mit der Räumung der Munitionsrückstände werden die Risiken so reduziert, dass die Sicherheit in Mitholz gewährleistet ist.
Das Projekt umfasst risikosenkende Vorausmassnahmen, bauliche Schutzmassnahmen für die Nationalstrasse und die Bahnstrecke, die Vorbereitung der Räumung sowie die Räumung und Entsorgung der Munitionsrückstände. Anschliessend sind die Instandsetzung des Geländes und die Wiederbesiedlung von Mitholz vorgesehen.

Um Transporte und externes Deponievolumen zu schonen, ist es das Ziel des Projektes, möglichst viel des anfallenden Materials vor Ort wieder zu verwenden. Da ein erheblicher Anteil des anfallenden Materials jedoch Munitionsreste aufweist und chemisch belastet ist, ist eine Behandlung und Triage des anfallenden Materials notwendig.
Angesichts der besonderen Beschaffenheit der Ausgangsmaterialien und der spezifischen Anforderungen an die Materialbewirtschaftung (maximale Verwertung, minimale Umweltbelastung und Gewährleistung einer sicheren Entsorgung) wird es als notwendig erachtet, geeignete Tests durchzuführen. In Vordergrund steht die Überprüfung der sicheren, gesetzeskonformen Triagierung, Aufbereitung und Entsorgung der anfallenden Materialien:
-      Triagierung des munitionsbelasteten Aushubmaterials mit Separierung von Metallen / Störstoffen
-      Klassierung der Materialien (gemäss VVEA) in Typen A / T / B / E / S
-      Logistik und Transport innerhalb und ausserhalb des Projektperimeters
-      Verwertungs-/Entsorgungswege: Zuführung zu externen Aufbereitungsanlagen (inkl. Bodenwaschanlage) und Deponien
Für die Testphase ist geplant, ca. 5‘000 m3 Aushub- und Bodenmaterial in einer Testanlage im Perimeter Mitholz aufzubereiten.
Der Auftrag umfasst die Planung, Bereitstellung, Installation inkl. der vorbereitenden Bauarbeiten, Inbetriebnahme, den Betrieb, das Vorhalten, die Anpassung und den Rückbau der für die Testphase erforderlichen Anlagen und Einrichtungen. Zum Gesamtumfang gehören zudem di

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